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Demenz durch Hörverlust?

Laut einer Studie der John Hopkins Universität in Baltimore, USA, besteht ein Zusammenhang zwischen einem Hörverlust und Demenzerkrankungen. Das Risiko an einer Demenz zu erkranken steigt mit dem Grad des Hörverlustes proportional an. So erhöht sich das Risiko bei einem leichten Hörverlust von bis zu 40 dB (wird selten als Hörminderung wahrgenommen) um das zweifache. Bei einem mittleren Hörverlust zwischen 40 und 60 dB hat sich das Risiko bereits verdreifacht. Und bei einer Hörminderung die größer als 60 dB ist, verfünffacht sich das Risiko an einer Demenz zu erkranken. Dies liegt in erster Linie daran, dass die betroffenen Personen durch einen Hörverlust eine schleichende soziale Isolation erfahren.

Um das Risiko zu minimieren ist eine Versorgung der betroffenen Personen mit Hörsystemen sinnvoll, da das Gehör und somit auch das Gehirn wieder gefordert und aktiviert werden. Dies trägt dazu bei, dass akustische Reize (Sprache, Musik etc.) weiterhin gut verarbeitet werden können und betroffene Personen geistig fit bleiben oder werden.